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Es kommt, wie es kommen soll...

Hallo Leute,die letzten Tage waren bei mir sehr aufregend. Am 4. Januar bin ich nach Irland geflogen und abends bei Heinz angekommen. Ich war leicht erschrocken, als ich feststellte, dass ich mit ihm komplett alleine auf dem Hof bin. Mir erzählte er immer etwas von Familie. Ebenso machte er die Bemerkung, dass ich ein paar Tage mal alleine hier bin. Angeblich hat er mir das mal erzählt, aber ich wusste von nix. Nun gut, ich lies es auf mich zukommen und dachte an nix schlimmes. Abends gingen wir noch zu den Pferden und ich sollte noch misten. In der ersten Nacht habe ich noch bei Heinz im Haus geschlafen, da im Gästehaus für eine Nacht noch Gäste waren. Am nächsten Tag ging ich um 8 in den Stall und fing mit misten an, danach gab es Frühstück. Bis zum Mittag habe ich alle 6 Pferde geputzt und danach bin ich in mein Zimmer im Gästehaus umgezogen. Am nächsten Tag bin ich wieder um 8 in den Stall und habe gemistet. Im Stall habe ich zufällig ein Telefonat mitbekommen, bei dem Heinz meinte, dass er für 12 Tage Ende Januar nach Deutschland geht und seine Praktikantin - also ich - den Laden hier schmeißt. Das waren also doch nicht nur ein paar Tage, sondern fast 2 Wochen. Das war vorher so nie abgesprochen. An dem Tag musste ich in aller Ausführlichkeit und unter ständigem Gemeckere das Gästehaus putzen. Es war gerade mal Tag 3 und ich fühlte mich so unwohl mit Heinz' Art und Weise, sodass bei mir oft die Tränen flossen. Er ist überhaupt nicht einfühlsam und weiß alles besser. Selbst das misten und staubsaugen musste er mir "erklären" und mich zurechtweisen, da ich in seinen Augen schon von Anfang an alles falsch mache. Er kennt mich noch nicht einmal und ich durfte mir Sachen anhören, die überhaupt nicht mit meiner Person übereinstimmten. In dieser Mittagspause fasste ich mir ein Herz und suchte im Internet nach einem neuen Hof. Ich wollte dort nicht mehr bleiben. Abends rief ich dann meine Mama zuhause an und auch sie wollte, dass ich den Hof so schnell wie möglich verlasse. Unter Tränen erzählte ich Heinz am Donnerstag eine Notlüge und er meinte, wenn ich nach Hause will, dann soll ich zusehen wie ich hier wegkomme. Ich habe dann einen Flug gebucht und wollte mich um ein Taxi kümmern. Doch keine Nummer funktionierte und die Busstation war 20 km entfernt. Selbst 2 Männer am Strand konnten mich nicht mitnehmen. Letztendlich fuhr mich Heinz trotzdem, aber nur gegen Geld. Hauptsache weg. Die Koffer hatte ich schon früh nach dem Aufstehen gepackt. Unter kompletter Anspannung stieg ich gegen 14:15 Uhr in sein Auto. Im Bus angekommen, fiel eine mega Last von mir. Ich habe es wirklich geschafft dort weg zu kommen und sogar schon einen neuen Hof in Aussicht zu haben. Nach 2 Stunden Busfahrt, 14 Stunden Aufenthalt auf dem Flughafen und 2 1/2 Stunden Flug bin ich wieder auf deutschem Boden gelandet. Mein Onkel und meine Tante haben mich netterweise in Berlin abgeholt und nach Hause gefahren.Das war sie also, meine kurze Reise nach Irland. Doch ich bereue nix und bin froh, auf mein Bauchgefühl gehört zu haben. Denn nun habe ich einen neuen Platz gefunden. Am 25.1 oder 26.1 geht es für mich schon weiter. Weiter nach Dänemark, auf eine Insel namens Ärö. Es klingt wundervoll, da ich reiterlich richtig was lernen kann. Ich habe sogar 4x die Woche Training und erhalte sozusagen eine kleine Ausbildung in der akademischen Reitkunst. Es klingt für mich sehr vielversprechend. Ich freue mich schon riesig darauf und jetzt genieße ich erst einmal die Tage daheim bei meiner Familie und Freunde. (:
12.1.16 23:42


Bekanntes im Unbekannten

Seit knapp einer Stunde ist der liebe Kevin nun wieder auf dem Weg nach Leipzig. Er hat es tatsächlich geschafft und ist am Montag (21.12) abends hier angekommen. Dann haben wir erst einmal uns Nudeln gekocht und als Nachtisch gab es das beste Eis der Welt - gemacht von Max' Oma (:Dienstag haben wir ausgeschlafen und ich habe Kevin in Ruhe die Ställe gezeigt und mit ihm zusammen gemistet. Uns kam dann noch die Idee, einen Julbock für Gitta zu basteln. Sie wollte dieses Jahr eigentlich einen machen, hat es aber aus Zeit und Wettergründen nicht geschafft. Daher war unser Plan, einen für sie zu basteln und ihn ihr zu Weihnachten zu schenken. Abends durften wir dann mit melken. Das war auch für Kevin das erste mal. Wir sind der Meinung, dass ihr so viel Spaß auch unbedingt mal testen müsst. (:Mittwoch früh sind wir kaum aus dem Bett gekommen, aber als ich dann mal Wlan Empfang hatte und mitbekommen habe, dass Anja uns mit nach Göteborg (also nur bis zum Flughafen) nehmen kann, waren wir hellwach und sind durch die Gegend gesprungen. Ich musste an dem Tag das allerletzte mal die Mistgabel hier schwingen und dafür, sowie Duschen gehen und was ordentliches anziehen, hatten wir nun nur noch 1 1/4 Stunden Zeit. In nullkommanix bin ich zum Stall geeilt, während Kevin sich noch Frühstück reingehauen hat. Ich habe in einer atemberaubenden Geschwindigkeit alle Boxen und Offenställe sauber gemacht und eingestreut - so schnell war ich noch nie. Und Zeit zum Duschen gehen war auch noch. Und dann ging's nach Göteborg. Vom Flughafen sind wir dann mit dem Bus in die Innenstadt. Das war zumindest der Plan, aber wir sind vorher schon rausgesprungen, da wir zum Weihnachtsmarkt in Liseberg wollten. Der ist mitten in einem Freizeitpark gewesen und hätte uns Eintritt gekostet. Das wollten wir dann nicht, da es schon 13:30 Uhr war. Also sind wir in die Innenstadt gelaufen und haben am Bahnhof gleich mal die letzte Verbindung gecheckt. 18:05 Uhr. 2 mal umsteigen. Knappe 3 Stunden Fahrt. In Dalstorp noch laufen. Joar so gegen 21:30 Uhr sind wir dann wieder im Haus. Na dann mal auf und die restliche Zeit nutzen und durch Göteborg schlendern. Gesagt getan. Zuerst ging es durch das Einkaufsviertel Richtung Hafen und dann im Bogen zurück. Es wurde mittlerweile dunkel und überall leuchteten die Dekorationen auf der Straße und im Fenster. In einem Ortsteil namens Haga sind wir dann hinauf zu einem Turm gegangen und konnten uns Göteborgs Lichter von oben anschauen. Es sah wunderschön aus. Dann sind wir auch schon wieder langsam zum Bahnhof zurück. Auf unserem gesamten Göteborg Rundgang haben wir auch halt in manchen Shops gemacht und Aussicht nach Weihnachtsgeschenke für die Familie gehalten. Wir haben dann etwas für Max und für Anja und Carl gefunden. Für die Großeltern wartete ja noch der halbfertige Julbock. Wieder in Dalstorp angekommen, haben wir erst einmal Carl im Melkstall angetroffen und ihn zu den Weihnachtsplänen befragt. Die erschreckende Nachricht für uns war, dass sie Weihnachten komplett ohne uns geplant hatten und wir unser Ding machen sollten. Da standen wir dann nun da. Keine Weihnachtsdeko, kein Weihnachtsbaum, kein Weihnachtsessen, keine Familie. Damit habe ich wirklich nicht gerechnet, da ich extra angefragt habe, ob ich Weihnachten hier verbringen kann. Wahrscheinlich bin ich von etwas ausgegangen, was nie der Fall war...Nun war er da, der 24.12. Wir haben geschaut, ob wir vielleicht frühzeitig nach Hause kommen können, aber es war fast unmöglich. Wir hätten zusammen gute 2 Tage gebraucht und ewige Umstiegszeiten. Also haben wir die Idee weggeschmissen und sind dann nochmal im Wald spazieren gegangen. Abends haben wir unsere Geschenke bei Anja und Carl unter den Baum gelegt. Wenn unser Weihnachten schon kein Weihnachten ist, dann wollten wir wenigstens dem armen Martin beim Melken helfen. Der Gute musste nämlich Heilig Abend in den Kuhstall und melken. Kaum wollten wir anfangen, schon spielte die Elektrik verrückt. Wir haben lange nach dem Fehler gesucht. Letztendlich musste noch ein Elektriker herkommen. Nun ging zwar überall das Licht und in der Milchküche lief auch alles, aber im Melkstand wollten die Geräte und elektrischen Tore nicht mehr. Nach 3 Stunden warten und Fehlersuche, war ich so durchgefroren, dass ich ins Haus bin und heiß duschen musste. Eine Stunde später kam dann auch Kevin und berichtete mir, dass Martin und er abgebrochen haben. Mittlerweile war es Mitternacht und erst jetzt haben wir unser Weihnachtsessen gemacht. Es gab janssons frestelse mit Bratkartoffeln und Rührei.Am ersten Weihnachtsfeiertag haben wir eine große Wanderrunde um den See gedreht. Danach haben wir uns noch einen Film angeschaut. Heute, am zweiten Weihnachtsfeiertag, haben wir vor allem aufgeräumt, Wäsche gewaschen und den halbfertigen Julbock freigelassen.Fröhliche Weihnachten...
26.12.15 18:57


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